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Wahres Hüttenfeeling

Ein prasselndes Kaminfeuer, urige Holzmöbel und eine deftige Mahlzeit im Schutze einer rustikalen Berghütte vor der klirrenden Kälte. Das klingt doch wirklich gemütlich. Denn Winterzeit ist bekanntlich Hüttenzeit! Ob es nun am entschleunigenden Charakter der Bergwelt liegt oder an der ruhigen und zugleich geselligen Atmosphäre – es lässt sich mit Sicherheit sagen, dass oben auf dem Berg schlichtweg der beste Ort ist, um die Seele baumeln zu lassen. Doch was genau macht eigentlich den einzigartigen Hüttenzauber aus? Und was braucht man überhaupt, um wahres Hüttenfeeling aufkommen zu lassen?

Après-Ski

Nach einem ambitionierten Tag auf der verschneiten Skipiste bei eisigen Temperaturen in die warme Stube der heimeligen Skihütte einzukehren, mit Speis und Trank versorgt zu werden und gemeinsam zu feiern, bis der Morgen anbricht. Hier schlägt das Herz eines jeden Wintersportliebhabers höher! Was einst im Skifahrer-Mekka Chamonix entstanden ist, ist heute eine liebgewonnene Tradition namens Après-Ski. Vom Wintersport ist diese inzwischen nicht mehr wegzudenken. Doch genauso wie die Hüttengaudi zu jedem gelungenen Winterurlaub gehört, gehört auch Alkohol zu Après-Ski.

Was für die Gastwirte ein reiner Segen ist, ist für Bergretter hingegen eine große Herausforderung. Studien zufolge sind nämlich zwanzig Prozent der Skifahrer mit mehr als 0,5 Promille auf der Piste unterwegs. Dies birgt jedoch nicht nur ein enormes Risiko für den angeheiterten Fahrer, sondern auch für andere Wintersportler. Da Alkohol bekanntlich Sicht, Reaktionsgeschwindigkeit sowie Risikobewusstsein einschränkt, steigt das Risiko für Unfälle mit dem Promillepegel. Auch wenn angetrunken Skizufahren per se keine Straftat ist, kann es bei Unfällen durchaus zu rechtlichen Folgen kommen.

Was bedeutet dies nun für unser geliebtes Après-Ski? Wie bei so vielen Dingen kommt es auch hier auf das Maß an. Während dem Einen bereits nach dem ersten Gläschen Sekt schon die Hitze ins Gesicht steigt, so verspürt der Nächste auch nach der zweiten Runde keinerlei Trunkenheit. Um nun dennoch guten Gewissens einen herben Kräuterlikör, eisgekühltes Bier vom Holzfass oder einen dampfenden Glühwein nach dem Tag auf der Piste genießen zu können, gibt es einige Tipps und Tricks, mit denen man dem Alkohol Widerstand leisten kann. So kann man beispielsweise mit einer kalorienreichen Mahlzeit eine Basis schaffen, die den Alkohol weniger leicht ins Blut gelangen lässt. Außerdem bietet es sich an, regelmäßige Wasser-Pausen einzulegen, wodurch das charakteristische Dehydrieren unterbunden werden kann.

Alpenkulinarik

Doch nur mit Weingeist und Gerstensaft ist der Tisch sowieso noch nicht vollständig gedeckt. Was nun fehlt, ist die lokale Küche, die die Alpenregion so einzigartig macht. Typisch für die Bergwelt sind deftige und zugleich naturverbundene Spezialitäten. Auf dem Gebirgsrücken wird bis heute meist traditionell mit frischen Zutaten gekocht. Am Ursprung der Alpenküche wurden in erster Linie nur Ingredienzen verwendet, die am eigenen Hof wuchsen oder hergestellt wurden. Eine Tradition, deren Geschmack sowohl Wanderer als auch Bergsteiger und Wintersportler bis zum heutigen Tage verzaubert.

Ob nun herzhafte Knödel, mit Puderzucker bestäubter Kaiserschmarrn oder deftige Käsespätzle mit einer ordentlichen Portion gerösteter Zwiebeln und frischem Schnittlauch – die rustikale Alpenküche ist Essen für die Seele. Zwischen rustikalen Windlichtern, urigen Holzmöbeln und Wandvertäfelungen in Steinoptik kann man die Akkus schließlich am besten wieder aufladen. Ein weiterer Klassiker der Alpenkulinarik findet sich in einem dort ebenfalls heimischen Rohstoff – brodelndes Käsefondue. Entstanden in den Westalpen, also der französischen Schweiz, sowie dem Piemont, wo es auch fondue au fromage oder fonduta al formaggio genannt wird, ist der schmelzende Käse im Caquelon inzwischen nicht nur das Nonplusultra für Silvester, sondern auch ein echter Hütten-Klassiker.

Schweizer Käsefondue

Welcher Käse in den Fondue-Topf gelangt, hängt entweder von der Region oder auch persönlichen Präferenzen ab. Besonders beliebt sind jedoch Emmentaler, Greyerzer, Vacherin und Appenzeller. Bei Bedarf kann man den heißen Käse auch mit verschiedensten Kräutern, cremiger Butter oder frischen Tomaten verfeinern.

Kombiniert wird Käsefondue klassischerweise lediglich mit Brot. Hier eignen sich Baguette oder Ciabatta besonders, wenn sie bereits einen Tag alt sind. Diese schneidet man dann in Würfel und tunkt sie anschließend in den bunten Caquelon. Doch es gibt einen Weg, das namhafte Käsefondue noch besser zu machen! Höhlt man einen frischen, bestenfalls noch warmen Laib Brot aus und gießt den geschmolzenen Käse einfach direkt hinein, ist einem der Triumph einer jeden Hüttenparty sicher. Als „Topf“ sind hier in erster Linie große, runde Brote geeignet. Aber auch besondere Brote, wie beispielsweise das aromatische Mediterrane Gemüsebrot können das Geschmackserlebnis noch weiter aufwerten. Auf Grund ihres intensiven Geschmack eignen sich neben klassischem Weißbrot auch deftige Brote, wie das pikante Wurzelbrot mit Paprika und Chili oder mit würzigen Zwiebeln.

Deftige Snacks to go

Doch auch für den Tag im verschneiten Winter Wonderland und auf der Piste hat die Alpenkulinarik einige Schmankerl zu bieten. Besonders beliebt sind hierbei unkomplizierte, zünftige Brotzeiten, die sich auch einfach transportieren lassen. Belegte Sandwich-Kaiserbrötchen mit Frikadellen und frischem Salat, würzige Pizza-Donuts mit Salami oder fruchtige Apfelschnecken. Ein Highlight für die kleine Stärkung zwischendurch sind nach wie vor auch frische Crêpes und Waffeln. Denn mit der deftigen Alpenküche lässt sich die vitalisierende Bergluft einfach am besten genießen.

Wir haben Sie auf den Geschmack gebracht? Dann lassen Sie sich doch von der Vielfalt der gastronomischen Hüttengaudi in unserer Hüttengaudi-Themenwelt inspirieren und treffen Sie mitten ins kulinarische Herz Ihrer Kunden und Gäste. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und wünschen Ihnen eine besonders gemütliche Hüttenzeit!

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