Macaron

Macarons – Wie ein kleines Gebäck die Welt erobert

Herrlich duftende Macarons mit exotischem und doch samtigem Geschmack aus Mango-Maracuja, rosafarbene Macaron-Schalen mit fruchtiger Erdbeer-Fruchtkuvertüre und frischem Rhabarber oder doch lieber ein Kern aus Vollmilchschokolade und mit Meersalzflocken verfeinertem Karamell? Was vor einigen Jahren außerhalb der Grenzen Frankreichs noch nahezu unbekannt war, hat heute im Ranking der kulinarischen Mitbringsel die Nase ganz weit vorn.

Locker, leicht und doch mit Biss erfreut der weltberühmte Nationalkeks der französischen Republik vor allem durch seine unvergleichliche Vielfalt. Erstrahlend in sanften Frühlingsfarben, knalligen Sommertönen oder gar winterlichem Glanz eroberte die kleine Süßspeise die ganze Welt. Doch was setzte den globalen Trend überhaupt in Bewegung? Und was verbirgt sich hinter dem Erfolgsrezept der französischen Cuisine?

Edel wie seine Herkunft

Auch wenn Macarons inzwischen genauso symbolisch für die Französische Republik sind wie der Eifelturm, Rotwein und Baguette, ist das Trendgebäck nicht alleinig den Franzosen zuzuschreiben. In ihrer Urform waren die kleinen Kunstwerke Überlieferungen zufolge das erste Mal vermutlich in Italien anzutreffen. Anschließend habe die spätere Königin Katharina von Medici für die Einbürgerung des Stücks Handwerkskunst in die französische Cuisine gesorgt. Schenkt man den Theorien Glaube, hatte die gebürtige Florentinerin einige ihrer heißgeliebten Macaron-Vorläufer im Gepäck, als sie 1533 zu ihrem künftigen Ehemann, dem Herzog von Orléans, umsiedelte. Diese entzückten aber nicht nur den französischen König – Nein, auch sein Pâtissier war ganz hin und weg.

Von hier an war der Siegeszug des Süßgebäcks nur noch eine Frage der Zeit. In den Neunzigerjahren überarbeitete schließlich der Pariser Konditor Pierre Hermé (auch Picasso der Pâtisserie) die sensible Rezeptur, wodurch sein Name auf ewige Zeit mit dem Mandelgebäck in Verbindung gebracht wird. Mit dem Macaron Ispahan, bestehend aus zwei Macaron-Schalen sowie einem Kern aus frischen Himbeeren, Rosenblättern und leicht säuerlichen Litschis, gelang ihm der Durchbruch als weltberühmter Konditor. Von hier an zauberten bedeutende Pâtissiers sowie leidenschaftliche Hobbybäcker das knusprig-zarte Dessert in den verschiedensten Variationen. Dank Hermé feiert man heute am 20. März, dem kalendarischen Frühjahrsbeginn, sogar den Jour de Macarons.

Doch auch Sofia Coppola, einer Koryphäe der Regie, zollt Dank. Mit ihrem Film Marie Antoinette, in dem die französische Königin von pompösen Pyramiden aus farbenfrohen Macarons umgeben ist, beförderte sie den Nationalkeks auf der ganzen Welt über alle Verkaufstheken.

Die Güte der Gründlichkeit

Bereits der Preis von Macarons deutet darauf hin, dass diese in der Herstellung durchaus wählerisch sind. Eine Gewisse Portion Geduld, Übung und auch Genauigkeit sind hierbei unabdingbar. Das Ergebnis zahlt dies jedoch aus!

Für einen wahrhaftigen Macaron bedarf es zunächst kleinen Baiser-Kekshälften aus nur wenigen Ingredienzen: gemahlenen Mandeln, feinem Puderzucker, Eiweiß und Eischnee. Je nach Belieben kann zusätzlich auch zu Lebensmittelfarbe gegriffen werden. An dieser Stelle passiert bei vielen leider schon der erste Fehler, der zum Misserfolg führt. Alle Zutaten müssen genauestens abgewogen werden, da die Mengenverhältnisse über den Backerfolg bestimmen. Darüber hinaus ist gründliches Sieben aller Zutaten ausschlaggebend.

Nach all dem Stress möchten die erschöpften Kekse anschließend einfach mal ihre Ruhe. Und das am liebsten in einem Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit! Hier wird nun eine 12-stündige Verschnaufpause bei einer Luftfeuchtigkeit von 80 bis 88 Prozent eingelegt. Bei Hobbybäckern findet sich dieser gerne im Kühlschrank oder auch im Keller.

Bei der Füllung,  welche die beiden Kekshälften zusammenhält, gibt es nun einen deutlich größeren Spielraum. Hierbei handelt es sich in den klassischen Varianten nämlich lediglich um Buttercreme oder auch Pariser Creme. Veredelt mit Gewürzen und anderen Zutaten entsteht die Fülle von begehrten Geschmacksrichtungen. Ob Schokolade, Pistazie, Vanille, Waldhimbeere oder Zitrone – köstlich, entzückend, leicht und zart zaubern die farbenfrohen Winzlinge sofort den eleganten Pariser Geist des französischen Savoir-vivre herbei. Diese schmecken jedoch nicht nur in feurig leuchtenden Nuancen und pastelligen Bonbonfarben, sondern sind auch herzhaft mindestens genauso gut!

Verzaubert mit verschiedenen Käsesorten begeistern würzige Macarons auf jedem Antipasti-Teller und bestehen als wahrer Hingucker. An den beiden Gebäckhälften müssen hierfür keinerlei Änderungen vorgenommen werden.

Handwerkskunst trifft auf Pariser Eleganz

Ob nun purpurne Macaron-Schalen mit einer Füllung aus weißer Schokolade, kombiniert mit karamelligem Honig und Lavendelblüten, mintgrüne Baisers mit edler Zartbitterschokolade und frischem Pfefferminz oder doch lieber herzhaft mit getrockneten Tomaten und körnigem Frischkäse – die Kombination aus knuspriger Hülle, herrlich zartem Innenleben und wahrer Geschmacksexplosion macht jede Art von Macarons zu hoher Kunst der Pâtisserie.

Es ist genau diese einzigartige Vielfalt, die das kleine Dessert zum perfekten Geschenk macht. Ob als kulinarisches Mitbringsel auf Besuch, beim Geburtstag der Großeltern oder auch zum Valentinstag – Macarons decken alle Geschmäcker!

Auch Sie wollen Ihre Kunden und Gäste mit trendigen und zugleich exklusiven Dessert-Ideen überraschen? Dann stöbern Sie doch einmal in der Macaron-Themenwelt von EDNA und entdecken Sie die Vielzahl an Produkten rund um das feine Mandelgebäck! Von bunten Macaron-Schalen zum selbst Befüllen über einzelne Macarons mit fein abgestimmten Cremes bis hin zu abwechslungsreichen Mischkisten – die farbenfrohen Kekse begeistern an jedem Empfang, jeder Feierlichkeit und jeder Kuchentafel. Oder wie wäre es mit unserer einzigartigen Präsentpackung „Macarons“?

Auch Sie haben bereits das perfekte Rezept für Macarons mit Geling-Garantie entdeckt? Dann hinterlassen Sie uns doch einen Kommentar – wir freuen uns, von Ihnen zu lesen, und wünschen „bon appétit“!