Käsekuchen ohne Boden

Käsekuchen = Cheesecake?

Käsekuchen nach Omas Rezept erfreut sich schon seit Generationen an größter Beliebtheit. Dank seiner zahlreichen Variationsmöglichkeiten zählt er heute sogar zu den beliebtesten Backwaren überhaupt. Ob mit deutschem Quark oder lieber typisch amerikanischem Philadelphia, mit Rosinen, mit heimischen Sommerfrüchten oder Käse pur, mit oder ohne Boden – beim Zubereiten des Käsekuchens ist der Fantasie des Bäckers kein Limit gesetzt. Die einzige Regel hierbei: Der Quark- beziehungsweise Frischkäseanteil muss bei mindestens 30 Prozent liegen. Andernfalls darf der Kuchen leider nicht als richtiger Käsekuchen deklariert werden.

Auch wenn der Käsekuchen auf den ersten Blick vielleicht typisch deutsch wirken mag, kann den Deutschen nicht die großartige Idee, Quark und Sauerrahm zum Backen zu verwenden, nachgesagt werden. Dennoch ist der goldbraune Kuchen fester Bestandteil der deutschen Tradition geworden. Somit ist er bei fast jeder Kuchentafel, jeder Familienfeier und jedem exquisiten Buffet anzutreffen. Vertreten ist der Kuchen-Klassiker allerdings in fast jedem Land auf der Erde, denn sein einzigartiger Geschmack begeistert uns alle – von hungrigen Reisenden an der Autobahntankstelle bis hin zu noblen Feinschmeckern im Gourmet-Restaurant.

Ursprung in der Antike

Laut Anthropologen reicht die Geschichte des Käsekuchens bis weit in die griechische Antike. So stammt das älteste überlieferte Rezept von einem griechischen Physiker aus dem 16. Jahrhundert. Diese geniale Neuentdeckung des Quarks übernahmen bald schon die alten Römer.

Doch der göttliche Geschmack des Käsekuchens machte auch vor den Toren der französischen Republik keinen Halt. So stammt das erste Käsekuchen-Rezept, das mit dem heute gängigen Käsekuchen vergleichbar ist, vom berühmten französischen Chefkoch Taillevent. Dieser erlangte Ruhm durch seine Verdienste als Chef de Cuisine des Königs Karl V. von Frankreich. Sein herausragendes Käsekuchen-Rezept schrieb er in der mittelalterlichen Rezeptsammlung „Le Viandier“ nieder – eines der ersten und einflussreichsten westlichen Kochbücher. Von dort an war es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Käsekuchen sich auch in Deutschland etablierte. So entstand das älteste deutschsprachige Rezept nur kurze Zeit später im Jahre 1598. Allerdings besteht der Kuchen in diesem Rezept ausschließlich aus Quark, Eiern, Zucker, Butter und Zimt.

Doch woher hat der Käsekuchen überhaupt seinen Namen? Schließlich ist darin doch gar kein Käse enthalten!

Die Antwort auf diese Frage ist leider unspektakulärer als erwartet: Da Quark der Hauptbestandteil des Käsekuchens ist und dieser zur Gruppe der Frischkäse gehört, erlangte der Kuchen den Namen Käsekuchen. Ein weiterer Grund für seine Namensgebung liegt in der Optik. Auf Grund seiner Form und seiner zarten Schnittfähigkeit ähnelt der Kuchen auf dem ersten Blick häufig einem goldenen Laib Käse.

Käsekuchen = Cheesecake?

Nur kurze Zeit später war der heißgeliebte Käsekuchen auch schon über den Atlantik geschwappt. Durch europäische Einwanderer wurde der europäische Kuchen schnell fester Bestandteil jedes Kochbuches. Da Amerikaner jedoch bekanntlich weitaus mehr Zucker konsumieren als die Mitteleuropäer, wurden leichte Änderungen am traditionellen Käsekuchen-Rezept vorgenommen – die Stunde des Cheesecakes war gekommen.

Was viele jedoch nicht wissen: Der Cheesecake ist so viel mehr als die wörtliche Übersetzung des traditionellen Käsekuchens. Vielmehr steht er für eine grundverschiedene Art der Herstellung und auch der Zutaten. Doch auch Cheesecake ist nicht gleich Cheesecake! Unterschieden wird hierbei zwischen New York Cheesecake und American Cheesecake.

So wird für den traditionellen Käsekuchen bekanntlich zum Quark gegriffen (welcher in den Vereinigten Staaten im Übrigen gar nicht existiert). Für American Cheesecake wird hingegen Frischkäse und Sour Cream und für New York Cheesecake Frischkäse und Sahne verwendet, um das höchstmögliche Maß an Cremigkeit zu erlangen. Wo man Käsekuchen in den Backofen schiebt, planscht der Cheesecake in einem Wasserbad. Auch beim Boden scheiden sich die Geister: Während wir für den deutschen Käsekuchen zum klassischen Mürbeteig greifen, verwendet man für den American Cheesecake Biskuitboden. In der Zwischenzeit zerbröselt der New-York-Cheesecake-Bäcker fleißig seine Butterkekse („Graham Crackers“ sind hierbei besonders beliebt). Hierdurch erlangt er die perfekte Mischung aus knusprigem Keksboden und cremiger Füllung. Willkommen im Big Apple – der Stadt, die niemals schläft!

Käsekuchen im Wandel

Infolge der Globalisierung verschwimmen die unzähligen Zubereitungsarten des Käsekuchens und des Cheesecakes allerdings so langsam miteinander. So backt so mancher den traditionellen Käsekuchen mit einer Mischung aus Quark und Frischkäse, setzt diesen auf Mürbeteigboden und verziert sein Gebäck zu guter Letzt mit typisch amerikanischen Fruchtsoßen und Obstscheibchen, um die Vorzüge der beiden Kuchen miteinander zu verknüpfen.

Auch wenn der Boden einen großen Beitrag zur Stabilität des Käsekuchens leistet, gewinnt die Variante ohne Boden zunehmend an Beliebtheit. Dies mag eine Beeinträchtigung der Robustheit des Kuchens darstellen, jedoch gewinnt der Käsekuchen durch den Verlust des trockenen Mürbeteigs deutlich an Saftigkeit.

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Haben auch Sie Tipps und Tricks für einen gelungen Käsekuchen? Dann hinterlassen Sie uns gerne einen Kommentar – wir freuen uns, von Ihnen zu lesen, und wünschen Ihnen für die kommende Zeit nur das Beste!

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