Möhre, Karotte, Gelbe Rübe oder Wurzel – Na was denn jetzt?

Möhre, Karotte, Gelbe Rübe oder Wurzel – Na was denn jetzt?

Dieses Jahr zu Ostern plagt uns nicht, wie wohl manch anderen unter Euch, die Frage, wo der Hase dieses Jahr seine Eier versteckt. Nein, da unsere Leidenschaft der Food-Bereich ist, wollen wir stattdessen der Leibspeise des Häschens etwas genauer auf den Grund gehen. Was ist die korrekte Bezeichnung für das orange Gemüse? Und warum dürfen Karotten auf Ihrem Speiseplan auf keinen Fall fehlen? Wir verraten es Ihnen!

Die Leibspeise des Osterhasen weist so viele verschiedene Namen auf wie kaum ein anderes Gemüse, dabei ist die Bezeichnung zum Teil reine Formsache: Für kurze und stumpfe Möhrchen lautet die korrekte Bezeichnung Karotten. Die länglich-schmale Variante wird hingegen offiziell als Möhre betitelt. Soweit so gut – doch damit ist es noch nicht getan. Auch in den jeweiligen Regionen Deutschlands variieren die Bezeichnungen. So wird das orange Gemüse im nördlichen Teil Deutschlands oft als „Wurzel“ bezeichnet. Im Westen ist jedoch eher der Begriff „Möhre“ verbreitet. Wer aus dem Süden kommt, kennt das Gemüse wahrscheinlich als „Gelbe Rübe“, wohingegen in Österreich und in der Schweiz das Wort „Karotte“ sowie „Rübli“ zum Einsatz kommt.

Rüben als natürlicher Selbstbräuner und Brillenersatz?

Über die Karotte gibt es ja so einige Mythen. Angeblich soll der regelmäßige Verzehr die Sehleistung verbessern und sogar schmeichelnd für den Teint sein, demnach wäre die Möhre ja eine echte Wunderwaffe.  Alles Quatsch? Nicht ganz: In den Mohrrüben ist wahrlich besonders viel Beta-Carotin enthalten, welches die Vorstufe zu Vitamin A ist. Dieser Naturfarbstoff verleiht dem Gewächs nicht nur seine typische Farbe, sondern fördert auch den Aufbau des sogenannten Rhodopsins-Pigments, welches für die Lichtempfindlichkeit unserer Hornhaut zuständig ist. Karotten enthalten also tatsächlich Stoffe, die gut für unsere Augen sind, allerdings kann sich die Sehschärfe durch den regelmäßigen Genuss der Rüben leider nicht verbessern.
Auch am zweiten Mythos, der besagt, dass Karotten bräunen, ist etwas dran. So kann der färbende Effekt beispielsweise bei Babys, die viel Karottenbrei essen, einen leicht bronzefarbenen Teint verursachen.  Erwachsene müssten allerdings für einen ähnlichen Effekt über einige Wochen täglich circa 5 Kilo von dem Gemüse zu sich nehmen. Karotten als Ersatz für das Sonnenbad, das ist dann wirklich nur etwas für richtig hartgesottene Rübenliebhaber.

Vitaminbombe Gelbe Rübe

Das orange Gewächs enthält viele Nährstoffe, Mineralien und Vitamine. Deshalb reicht schon der tägliche Verzehr einer großen Möhre, damit aus dem Beta-Carotin genug Vitamin A gebildet wird, sodass der Vitamin-A Bedarf für einen Tag gedeckt ist. Ob die Karotte roh oder gekocht verzehrt wird, spielt dabei übrigens keine Rolle, da der Wunderstoff Carotin sogar bis etwa 150°C hitzestabil ist. Und nun das Beste zum Schluss: Das Gemüse besteht zu fast 90 Prozent aus Wasser und enthält daher nur rund 40 Kalorien pro 100 Gramm.

Also ganz egal wie Sie das orange Gewächs nennen, auf Ihrer Speisekarte sollten Karotten, besonders zu Ostern, auf keinen Fall fehlen. Wie wäre es beispielsweise mit einer leckeren Rübli-Schnitte, unseren trendigen Karotten-Spluffins oder einem mediterranen Gemüsebrot? Schauen Sie doch direkt bei uns im Shop vorbei oder probieren Sie unser Karotten-Muffin Rezept mit tollem Osterhasen-Topping.

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