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Ingwer für ein starkes Immunsystem

Ingwer gilt als wahres Wundermittel. Er soll Krebszellen töten, gegen Alzheimer sowie Arthrose helfen und Sportler zu Höchstleistungen antreiben. Wie dem auch sei – eines steht fest: Ingwer enthält Stoffe, die für ein starkes Immunsystem sorgen. Ein Hauptbestandteil sind ätherische Öle wie Gingerole und Citral, die sogenannten Scharfstoffe. Sie wirken antioxidantisch und sind in ihrer Zusammensetzung der in Schmerzmitteln eingesetzten Acetylsalicylsäure ähnlich. Dazu kommt ein hoher Gehalt an Vitamin C und Mineralstoffen. Keine Frage also, dass Ingwer uns bei der Vorbeugung gegen Erkältungen, grippalen Infekten, Husten und Halsschmerzen unterstützt. Zusätzlich hilft er bei Übelkeit, rheumatischen Beschwerden und Bluthochdruck.

Wie man Ingwer am besten schält

Die scharfe Knolle, die hauptsächlich aus Asien, Afrika und Südamerika kommt, ist aufgrund ihrer Form etwas schwierig zu schälen. Ein einfacher Trick ist, statt eines Messers einen Löffel zu verwenden. Mit diesem kann die graue Schale problemlos abgeschabt werden. Wer ein größeres Stück ergattert hat, kann es auch einige Wochen lagern und muss es nicht gleich verarbeiten. Es verliert dann zwar seine ätherischen Öle und somit an Geschmack – gewinnt jedoch an Schärfe. Den Schärfegrad erkennt man übrigens an den Fasern: je gröber desto schärfer.

Erste Hilfe bei einer Erkältung

Neben Pulvern und Tabletten ist die einfachste und direkteste Form dem Kratzen im Hals den Kampf anzusagen, Ingwertee zu trinken. Dazu gibt man ein paar frisch geschnittene Scheibchen Ingwer in ein Glas und übergießt sie mit heißem Wasser. Nach Bedarf kann das Heißgetränk mit Honig und Zitrone verfeinert werden. Ist die Erkältung akut, mischt man für eine Art erste Hilfe Balsam 2 EL Honig mit je 1 EL Kokosöl, kleingehacktem frischen Ingwer, Curcuma, Zitronensaft und einer Prise Pfeffer zu einer gleichmäßigen Masse und verordnet sich davon alle zwei Stunden einen Teelöffel.

Ingwer als Küchengewürz

Natürlich kann man Ingwer auch einfach als Küchengewürz nutzen. Ob die heilsame Wirkung dann noch so intensiv ist, mag dahin gestellt sein. Wir jedenfalls finden Ingwer wegen seiner zitronig-scharfen Note besonders lecker und stimmungsaufhellend. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Karotten-Ingwer-Aufstrich? Man dünstet dafür 150 g gewürfelte Karotten, 1 großes Stück kleingehackten Ingwer, 1 gewürfelte Schalotte und 100 g Ananas für ca. 3 Minuten in etwas Kokosöl. Anschließend löscht man es mit 100 ml Orangensaft ab und gibt es zusammen mit 3 EL Cashewkernen, 2 TL Curry, 1 TL Kurkuma und 150 ml Kokosmilch in einen Mixer. Solange pürieren, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Der Aufstrich hält sich gut verschlossen einige Tage im Kühlschrank und passt wunderbar zu unseren frischen Vollkornbroten.

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