Frisches Obst und Gemüse sind 2021 total im Trend

Food Trends 2021

Food Trends 2021

Abgefahrene Eissorten, Avocados aus Südamerika oder Poké-Bowls – das sind alles schon fast Trends von gestern. Doch wie sieht es mit den Food Trends für das kommende Jahr aus? Wie wird die Corona-Pandemie unser Konsumverhalten beeinflussen? Und mit welchem Trend-Food können Sie Ihren Kunden und Gästen 2021 ein Lächeln ins Gesicht zaubern? Wir prognostizieren für Sie:

  1. Lokal und gesund

Dass wir immer mehr Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung legen, ist schon seit langem nichts Neues mehr. Wir greifen immer öfter zu regionalem Obst und Gemüse, achten zunehmend auf die Herkunft unserer Lebensmittel und sehen zudem deutlich häufiger von ungesundem Junkfood ab. Auch Food-Trend-Forscherin Hanni Rützler rechnet für das kommende Jahr mit einer steigenden Nachfrage nach Frischobst und Lebensmitteln aus biologischem Anbau.

Zudem wird konventionell angebautes Obst und Gemüse aufgrund seiner gefährlichen Pestizidbelastung auch in Zukunft trotz seiner niedrigen Preise immer stärker an Popularität verlieren. Immer wieder werden bei Untersuchungen der Lebensmittel aus konventionellem Anbau Überschreitungen der zugelassenen Höchstmenge an Rückständen von Pestiziden festgestellt. Diese Lebensmittel dürften somit laut Gesetz nicht verkauft werden – und dennoch sind sie in wahrscheinlich jedem Supermarkt zu finden.

Um beim Einkauf auf der sicheren Seite zu sein, sollte man wenn möglich zu Lebensmitteln mit Bio-Siegel greifen, da der Einsatz solcher Pestizide im Ökolandbau untersagt ist. Hiermit tut man dennoch nicht nur seiner Gesundheit etwas Gutes, sondern trägt auch aktiv zum Umweltschutz bei – Pestizide schaden nämlich nicht nur unserem Körper, sondern auch unseren Böden sowie unseren Gewässern und stellen außerdem eine große Bedrohung für die Artenvielfalt dar. Deswegen finden sich natürlich auch in unserem Sortiment zunehmend Produkte mit Inhaltsstoffen aus ökologischem Anbau sowie total gesunde Superfoods!

  1. Tierische Ersatzprodukte

Um den veganen Beyond-Meat-Burger ist im Jahr 2019 wohl kaum einer herumgekommen. Doch tatsächlich ist der US-amerikanische Nahrungsmittelproduzent mittlerweile nur einer von vielen Herstellern von Fleischersatzprodukten – und sie werden immer mehr. Deutschlands Marktführer Rügenwalder Mühle, der bereits 2014 als einer der ersten Fleischverarbeiter in die Produktion von vegetarischen und veganen Fleischersatzprodukten einstieg, hat nun erstmals mehr Alternativ-Produkte als klassische Fleischwaren verkauft. Der Geschäftsführer meint, dass dies zum Teil auch auf die Corona-Krise zurückzuführen sei. Die Pandemie habe laut ihm dem Trend zu bewusster Ernährung mit pflanzlichen Fleischalternativen zusätzlich Schub gegeben. Und tatsächlich: Die Zahl an Vegetariern und Veganern steigt kontinuierlich. Laut einer Studie von Skopos ernähren sich derzeit in Deutschland circa 1,3 Millionen Menschen vegan. 2008 lag diese Zahl im Vergleich noch bei weniger als 80.000 Menschen.

Die Supermarkt-Regale füllen sich auch zunehmend mit veganen Alternativen zur traditionellen Kuhmilch. Auch wenn diese gesetzlich nicht als Milch bezeichnet werden dürfen, sondern als „Drinks“ deklariert werden, haben diese ein und denselben Verwendungszweck. Ob Sojadrink, Mandeldrink, Reisdrink oder Haselnussdrink – sie alle sind frei von tierischen Inhaltsstoffen, liefern je nach Sorte reichlich gesunde Ballaststoffe, Vitamine oder auch Mineralstoffe und sind zu guter Letzt in der Produktion bei weitem umweltfreundlicher als die alt bekannte Kuhmilch. Zudem gibt es mittlerweile auch in der Welt der Backwaren immer mehr Alternativen – glutenfrei, laktosefrei, vegan, … Schauen Sie doch mal vorbei!

  1. Plastikfrei

Über die fatalen Folgen von grenzenlosem Plastikverbrauch sind wir uns schon seit langem bewusst. Dennoch geraten wir erst jetzt langsam an den Punkt, an dem komplett plastikfrei Einkaufen möglich wird. Immer mehr Menschen achten mittlerweile darauf, beim Einkaufen möglichst wenig Plastik zu verbrauchen und die ökologischsten Lösungen zu finden. Und auch der Markt hat entsprechend auf unsere Nachfrage reagiert: mit wiederverwendbaren Gemüsebeuteln, kostenpflichtigen Tragetaschen aus Plastik, um Kunden zu animieren, nachhaltige Jutetaschen zu verwenden, oder sogar neuen Arten der Verpackung.

Grüne Start-ups bringen kontinuierlich wichtige Innovationen wie beispielsweise Folienverpackungen aus Holzfasern (Superseven GmbH, Wentorf bei Hamburg), wasserlösliche und sogar essbare Beutel und Folien auf Algenbasis (Evoware, Indonesien) oder Einweggeschirr aus Palmenblättern (Leaf Republic, Taufkirchen bei München) auf den Markt und siehe einer an – die Kunden lieben sie! Selbstverständlich finden Sie auch in unserem Sortiment plastikfreie Alternativen in unserer Verpackungsthemenwelt, mit denen Sie sich einerseits dem Trend anpassen und außerdem der Umwelt etwas Gutes tun können!

Mit welchen Food Trends rechnen Sie im Jahr 2021? Und haben auch Sie Ihr Verpackungskonzept schon einmal überdacht? Verraten Sie es uns gerne in einem Kommentar – wir freuen uns, von Ihnen zu lesen!

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