Erdbeeren – aber bitte mit Salz!

Erdbeeren – aber bitte mit Salz!

Jeder Deutsche verzehrt im Schnitt pro Jahr drei Kilogramm Erdbeeren. Frisch geerntet und am besten regional bezogen schmecken die knallroten Früchte herrlich saftig süß. Dabei sind sie streng genommen gar keine Frucht. Aus botanischer Sicht werden sie nämlich der Gruppe der Nüsse zugeordnet.

Weiß statt rot?

Mittlerweile gibt es hunderte verschiedene Erdbeersorten. Sie sind alle reich an Vitamin C, B1, B2, B6 und Karotin und haben wegen ihres hohen Wassergehalts nur etwa 35 Kalorien. Besondere Beachtung erfährt dabei die sogenannte „weiße“ Erdbeere. Sie wächst in vollkommener Dunkelheit und bildet daher keinen roten Farbstoff. Geschmacklich kann sie zwar mit ihren roten Schwestern mithalten und ist besonders für hochwertige Desserts beliebt, allerdings fehlen ihr einige der wertvollen Vitamine.

Salz statt Zucker?

Obwohl Erdbeeren absolut vielseitig sind, werden sie vor allem in Süßspeisen verwendet – Kuchen, Eis, Shakes, Marmeladen oder Bowles. Aber wussten Sie, dass sich der süße Geschmack intensiviert, wenn man etwas Salz hinzugibt? Was erstmal verrückt klingt ist gleichzeitig genial und hat etwas mit einem bestimmten Geschmackssenor auf unserer Zunge zu tun. Denn dieser transportiert Glukose nur, wenn Natrium mit dabei ist. Das tolle daran: man spart nicht nur Zucker, sondern wird zu vollkommen neuen, herzhaften Kombinationen animiert. Tauschen Sie doch mal bei einem Avocado-Salat mit Balsamico die Tomaten gegen Erdbeeren oder kombinieren Sie die Beeren mit Schafskäse als leichten Snack. Als süße Komponente passen sie auch wunderbar zu Sommersalaten.

Wie mutig sind Sie? Schreiben Sie uns Ihre ausgefallensten Kreationen!
PS: Das Verstärken der Süße mit Salz funktioniert auch bei anderen Früchten. Probieren Sie es aus!

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